#WritingFriday Week 30

Hallo zusammen,

heute habe ich mich dazu entschlossen das erste Mal beim Writing Friday von Elizzy91 mitzumachen. Falls ihr diese Aktion noch nicht kennt schaut für die genauen Regeln noch mal auf ihrem Blog vorbei!

Kurz gesagt: Man sucht sich eines der vorgegebenen Themen aus und schreibt dazu eine Geschichte/Gedicht/ ..

Ich habe mir dieses Mal folgendes Thema ausgesucht:

Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz: “Dieser Sommertag, war nicht wie jeder andere, denn…” beginnt.

Dieser Sommertag, war nicht wie jeder andere, denn als ich aufwachte spürte ich, dass etwas anders war.

Seit einer Woche wissen wir nun Bescheid: die Stadt hat den Notstand ausgerufen. Die Hitze kam. Uns wurde per Live-Übertragung und über die Sozialen Medien mitgeteilt, dass etwas passieren wird, etwas was es noch nie zuvor gab. „Bitte sorgen Sie für ausreichend Lebensmittel- und Wasservorräte, denn es ist nicht abzusehen wann die Bunker wieder verlassen werden können.“ Nun war der Zeitpunkt also gekommen. Es kann nicht mehr lange dauern, ich kann es spüren. In unserer kleinen Stadt ist sonst nicht so viel los. Ich lebe schon hier, seit ich 3 Jahre alt bin, jedenfalls hat mir das mein Vater erzählt, als er noch gelebt hat.

Meine Mutter erwartete mich um 12 Uhr in der Stadt. Ich fuhr also los in Richtung des Ladens, den meine Mutter in der Stadt führt, um ihr bei den letzten Besorgungen zu helfen, die noch gemacht werden mussten. Als ich ankam, war mir meine Nervosität deutlich anzusehen. Meine Mutter fragte mich, was denn los sei. Ich erzählte ich von meinem Gefühl, was ich am Morgen hatte. Das ich gespürt habe, dass etwas anders war. Sie schaute mich mit ernster Miene an und sagte entschlossen: “ Ich weiß, heute wird es passieren, sie haben uns doch gewarnt.“ In mir breitete sich ein mulmiges Gefühl aus. Mir war plötzlich ganz heiß. Ich packte die Kartons, die schon vor den Tresen standen und ging in Richtung Tür. „Bis gleich, mach nicht zu lange“ sagte ich kurz und ging zum Auto. Ich fuhr nachhause und brachte die Sachen in den Keller. Schon wieder wurde mir plötzlich so heiß. Was passiert hier? Wenige Stunden später war alles ausgepackt und der Bunker im Keller war vorbereitet. Auch meine Mutter war mittlerweile zuhause angekommen. Plötzlich fing meine Hand an zu brennen.

Es fühlte sich an als würde meine Hand in Flammen stehen. Ich schrie. Meine Mutter kam sofort nach unten und plötzlich ertönte ein Signal. DAS Signal. Es war das Zeichen dafür, das es beginnt. Gerade jetzt, als es mir so schlecht ging, muss die Hitze kommen – warum!? Meine Mutter verfiel in Panik. Was sollte sie jetzt nur tun. Die Hitze kam und ich war am verbrennen, jedenfalls fühlte es sich so an. Das Signal hörte nicht auf, was nicht gerade hilfreich dabei war, sich zu beruhigen. Plötzlich fiel ich in Ohnmacht. Aber das war keine normale Ohnmacht. Ich war in einer Art Traum. Und da stand er vor mir. Mein Vater. Ich dachte ich sehe nicht richtig aber er war es! „Du musst mir zuhören, es ist wichtig das du weißt du bist etwas ganz Besonderes! Wenn die Hitze kommt musst du einen kühlen Kopf bewahren, um die anderen zu schützen.“

Ich kam wieder zu mir. „Alles okay?“, fragte meine Mutter. Was hatte das zu bedeuteten? Es war offensichtlich ein Traum. Aber was hat er damit gemeint? Das Signal wurde immer lauter und hörte nicht auf. Die Situation war Stress pur. „Alles okay mir war nur heiß.“ Ich spürte das etwas nicht stimmte. Mein Kopf war nun auch am glühen. Wir verschlossen die Türen und machten uns bereit und ich machte mir Gedanken, was wohl die Worte meines Vaters zu bedeuten hatten. Einen kühlen Kopf bewahren um die anderen zu schützen .. ABER KLAR! Mir war heiß die ganze Zeit und ich hatte es heute morgen schon gespürt – die Hitze. Ich musste etwas damit zu tun haben. Ich weiß nicht was oder wie und auch nicht warum aber ich musste es versuchen. „Mama! Ich weiß es klingt komisch aber ich brauche ganz schnell Eisbeutel und Kühlakkus, so viele wie du finden kannst!“ Meine Mutter konnte schon gar nicht mehr klar Denken bei dem Stress und rannte hoch. Oben waren es mittlerweile 60 Grad. Sie beeilte sich und brachte mir die Sachen so schnell es ging. Bei mir angekommen wurde sie plötzlich ohnmächtig. „Mama!“ Das musste die Hitze sein! Ich hätte sie nicht hochschicken sollen. Ich legte mir schnell die Beutel und Kühlakkus auf den Körper und blieb so liegen. Das musste einfach funktionieren. Es war die einzige Chance.

Als ich aufwachte, schaute mich meine Mutter mit einem Lächeln an. „Was ist passiert?“, fragte ich noch nicht ganz bei Verstand. „Ich weiß nicht was du gemacht hast, aber es hat funktioniert. Die Temperaturen draußen sind gesunken. Die Hitze ist verschwunden!“, sagte Mama.“Das haben wir Papa zu verdanken, er hat mir gesagt was zu tun ist. Und ich weiß nicht was das alles zu bedeuten hat aber wir müssen es herausfinden und wir dürfen es erstmal keinem sagen.“, sagte ich zu Mama. Meine Mutter nickte und wir gingen nach oben.

Ende

Weitere aktuelle Beiträge zu dieser Aktion findet ihr bei Corly, Elizzy, Katharina und Blaupause7.

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8 Gedanken zu “#WritingFriday Week 30

  1. Sehr mysteriös, könnte glatt eine Outer Limits- oder Black Mirror-Folge sein.
    Dann willkommen im Freitags-Schreibclub 😉 Gerade ist wenig los, denke mal wegen Hitze, aber es wird bestimmt wieder besser.
    Grüße, Katharina

    Gefällt 1 Person

  2. Pingback: #7Sätze7Tage Bald geht es nach Hamburg – Don't bury your thoughts ♥

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