[Rezension] Die Ungehörigkeit des Glücks -Jenny Downham


Infos zum Buch:

  • Titel: Die Ungehörigkeit des Glücks
  • Originaltitel: Unbecoming
  • Autorin: Jenny Downham
  • Erscheinungstermin: 22.02.2016
  • Verlag: C. Bertelsmann Verlag
  • ISBN: 978-3570102923
  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Preis: € 19,99 [D] | € 20,60 [A]

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Klappentext:

Drei Frauen – Drei Generationen – Drei Lebensgeschichten

Die Begegnung der drei lässt alte Wunden aufbrechen und Lebenslügen zerbrechen. Das Leben der 17-jährigen Katie nimmt eine dramatische Wendung, als ein Anruf ankündigt, dass ihre Großmutter Mary bei ihr zu Hause einziehen wird. Ihre Mutter Caroline hat dem widerwillig zugestimmt, denn sie hatte seit vielen Jahren keinen Kontakt zu Mary und ist nicht gut auf sie zu sprechen. Katie muss mit der ihr fremden Großmutter das Zimmer teilen. Und sie fängt an, sich für Marys Geschichte zu interessieren. Katie will dem Familiengeheimnis auf die Spur kommen. Das ist nicht einfach, weil Mary an Alzheimer leidet. Doch Katie erkennt verblüffende Ähnlichkeiten zwischen sich und Mary: beide haben eine ungehörige Vorstellung vom Glück …

Infos über die Autorin:

Jenny Downham war Schauspielerin, bevor sie mit ihrem ersten Roman Bevor ich sterbe einen Weltbestseller schrieb. Sie lebt mit ihren beiden Söhnen in London.

Meine Meinung: 

„Ich bin ungehörig. Was ihr sehr passend vorkam, denn Mary’s Vater hatte damals immer zu ihr gesagt, sie benehme sich „ungehörig“, wenn sie über die Stränge schlug. etwas gehörte sich nicht, hieß, es war unnatürlich, verkehrt und unschicklich. All das, was ein Mädchen nicht sein sollte.“ – Katie auf Seite 456, Z. 26-31

Wow. So eine Art Roman hatte ich bisher noch nicht gelesen. 3 Frauen, 3 Geschichten und eine Familie. Aber fange ich zu erst mal am Anfang an.

Der Titel finde ich passend. Am Anfang habe ich noch gerätselt warum dieser gewählt wurde aber mit dem Zitat oben habe ich dann den Zusammenhang verstanden. Das Cover finde ich durch die harmonierenden Farben und das Mädchen mit den schönen Augen auch sehr ansprechend.

Nun zum Inhalt. Sonst lese ich eigentlich Dramen oder Thriller. Aber mal wieder ein „ruhiges Buch“ zu lesen fand ich ganz gut. Die Story hat nicht gerade spannend angefangen und es hat sich etwas gezogen aber dann wurde es interessanter, als man mehr über die 3 Frauen erfährt. Mary hat Demenz und verliert ihren Mann Jack . Da sie nun alleine ist kommt sie zu ihrer Tochter Caroline, mit der sie nicht so ein gute Verhältnis hat. Dieses Thema wird innerhalb des Romans aufgeklärt und man erfährt warum Caroline so zu ihrer Mutter steht und ich finde es auf den ersten Blick nachvollziehbar.

Katie verbringt in der Zeit von Mary’s Anwesenheit viel Zeit mit ihrer Großmutter und beginnt die Erinnerungen, die Mary zu frühen Morgenstunden noch hat aufzuschreiben. So lernen wir Mary’s Sicht der Dinge und zu ihrer Vergangenheit mit Tochter Caroline kennen. Der Schreibstil gefällt mir richtig gut. Die Geschichte ist einfach so berührend und Mary tut mir richtig leid. Der Roman ist so lebendig erzählt.

Mit Katies Geschichte konnte ich mich besonders gut identifizieren. Sie findet nicht nur die Dinge über die Vergangenheit ihrer Mutter & Großmutter raus sondern lernt auch viel über sich selbst. Sie lernt nämlich Simona kennen und muss sich klar darüber werden was sie fühlt. Auch diese Geschichte ist so toll geschrieben ich konnte mich richtig gut hineinversetzten und dass nicht nur weil ich es so ähnlich erlebt habe. Ich fand es genau richtig beschrieben, die Ängste von Katie über die Reaktionen ihrer Freundinnen. So habe ich früher auch gedacht und ich finde gut, wie Katie am Ende damit umgeht.

Fazit:

Sehr gefühlvoller Roman, mit 3 starken Frauen und 3 unterschiedlichen Themen die behandelt werden. Ich habe den Roman gerne gelesen.

 ⭐️⭐️⭐️⭐️

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11 Gedanken zu “[Rezension] Die Ungehörigkeit des Glücks -Jenny Downham

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